WISSENSWERTES
AUS DER
TORQUEWERKSTATT

Treffen Sie TorqueWerk auf der

SPS smart production solutions in Nürnberg, 26.-28.11.19.

Halle 3, Stand 114

Gerne können Sie jetzt schon einen Termin mit uns vereinbaren.
Tel.: +49 2407 5568 880
Email: info@torquewerk.de

RWTH Aachen University congratulates:

RWTH IP goes industry - From first idea to start-up

"We are proud to announce that TorqueWerk, another RWTH Aachen University startup signed a license agreement with RWTH. Starting as a research project at Prof. De De Donckers Institute for Power Electronics and Electrical Drives (iSEA), the team of researchers took on the journey of patenting their award-winning technology, applying for an EXIST grant and finally realising TorqueWerk as a start-up - now about to set up shop in the Aachen area.

TorqueWerk develops and produces modular, segmented, and easily scalable torque motors that are both particularly suited for system integration as direct moment drives and easily serviceable. Thanks to the segmentation the modular system generates new possibilities for customizing standardised built-in electric motors to special motors. Less expensive than special motors, adaptable, flexible and with all the necessary engineering potential.

Congrats to Prof. De Doncker, Jan-Dirk Reimers, Tobias Berthold and the whole TorqueWerk team, for developing this innovative and modular technology!"

Source: https://www.linkedin.com/company/rwth-innovation-gmbh/

About: Entrepreneurial Transfer at RWTH Aachen University

We support researchers, inventors and founders of RWTH Aachen University with individual and diverse service offers helping them develop their ideas and research results to a market-ready technology. Furthermore, we help business partners of RWTH Aachen University find their way within the university landscape and support them in their search for and cooperation with suitable research partners.
The LinkedIn page is supervised by the Communications Management Team of RWTH Innovation.

Die Fachzeitschrift "Antriebstechnik" berichtet in ihrer Ausgabe 4/2018 über TorqueWerk:

Modulare Segmentmotoren - Entwicklung eines Antriebskonzepts für hohe Drehmomentanforderungen

Industrie 4.0 im Elektromaschinenbau beginnt zwingend mit der Modularisierung an der Produktbasis. Gelöst werden kann diese Aufgabe durch ein neues Konzept für einen segmentierten und damit skalierungsfähigen Sonderantrieb auf Basis einer hochmodernen Synchron-Reluktanzmaschine (SynRM) in Form einer modularen Ausführung als Baukastensystem für den Applikationsingenieur. Je nach Liestungsbedarf wird der Motor mit einem (Bild 2) oder mehreren Statorblöcken bestückt (Bild 3).

Industrie 4.0 ist ein derzeit oft bemühter Ansatz, um auch Produkte geringer Stückzahl im Rahmen einer industriellen Fertigung schnell, günstig und qualitativ hochwertig herstellen zu können. Triebfeder für den steigenden Bedarf stellt die heutig gewünschte Produktdiversifikation bis hinunter zu Losgröße 1 dar.

Die klassische Antriebstechnik, die Basis nahezu aller heutigen Fertigungsprozesse und -anlagen ist, löst diese Aufgabe größtenteils mittels Variantenmanagement. Die Komponenten des Antriebstrangs (Bild 01), bestehend aus Umrichter, Elektromaschine, Kupplung und Getriebe, werden nach Leistung, Wellendurchmesser und Bauhöhe aus in Katalogen standardisierten Baugrößen und -formen konfiguriert und zu einem Antriebstrang zusammengesetzt. Die Variantenvielfalt und die damit verbundene Teilevielfalt und Produktkomplexität verursacht Kosten in vielen Unternehmensbereichen beim Hersteller der Produkte aber auch beim Anwender. Wird nun die Teilevielfalt durch eine weitere Produktdiversifikation gesteigert, sinken naturgemäß die Losgrößen und Skaleneffekte gehen verloren. Der Anwender von Elektromaschinen muss entweder die technologischen Vorgaben (Leistung, Achshöhe, usw.) der Elektromaschinenhersteller akzeptieren und adaptieren und damit die Gestaltung seiner Produkte in Elementen dem Antrieb unterordnen oder er muss einen teuren Sonderweg gehen. Speziell an die Anwendung angepasste Elektromaschinen müssen für jede Bauform, Auslastung, Leistungsklasse oder Drehmomentklasse und deren Nenndrehzahl neu ausgelegt werden. Dadurch werden ebenfalls Serieneffekte in erheblichem Umfang verschenkt. Damit mündet doch wieder jede Einzelstückproduktion im bekannten Bereich des klassischen Sondermaschinenbaus und damit in der Komplexitätsfalle, sowohl beim Hersteller wie auch beim Anwender. [...]

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