Der MM MaschinenMarkt hat im November 2025 auf seiner Online-Plattform über die Reluktanz-Motoren mit Ferritmagneten von Torque-Werk berichtet.
Seltene Erden für Magnete sind strategisch kritische Werkstoffe und drohen zunehmend für leistungsfähige Motoren zu fehlen. Bisher galten Motoren ohne Magnete mit seltenen Erden (Seltene-Erden-Permanentmagnete) als nicht leistungsfähig genug oder ungeeignet für viele Anforderungen der industriellen Produktion. Nun gibt es eine neue Lösung von einem deutschen Motorenentwickler: Die Torquewerk-Motortechnologie bietet nun auch magnetunterstützte Reluktanz-Motoren, die keine seltenen Erden wie Neodym oder Dysprosium für die Magnete benötigen.
Die Torquewerk GmbH hat mit magnetfreien Synchronreluktanzmotoren im Bereich der Sonder-Torquemotoren schon Erfahrungen gesammelt. Jetzt setzen die Ingenieure Ferritmagnete ein und erzielen dank der Kombination mit der Reluktanztechnologie Ergebnisse, die anderen PM-Elektromotoren nicht nachstehen. Die Beschaffung der Ferritmagnete ist unabhängig von Importen Seltener Erden und außerdem flexibler und kostengünstiger als die der Seltene-Erden-Permanentmagnete.
Erste Ergebnisse von Maschinenauslegungen sind bereits auf dem Prüfstand validiert und stehen zur technischen Verfügung. Die ferritunterstützen Reluktanzmotoren von Torquewerk sind leistungsfähig und haben bei gleichwertigem Drehmoment und gleichwertiger Leistung einen geringen Platzbedarf. Der modulare Aufbau als Zahnspulenmotor oder wahlweise klassische verteilte Wicklung biete zudem große Flexibilität. Als Entwicklungspartner unterstützen die Ingenieure von Torquewerk Unternehmen bei der Umstellung von Seltene-Erden-Motoren auf leistungsstarke und kostengünstige Ferrit-Motoren.
Torquewerk auf der SPS 2025: Halle 4, Stand 134
Zum Artikel: www.maschinenmarkt.vogel.de
Das Thema bewegt den Markt.
Ebenso berichtet der Industrieanzeiger in Ausgabe 15/2025 darüber: